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Schulweg

Richtiges Verhalten antrainieren Der Schulweg ist mehr als nur eine Strecke von A nach B. Neben dem Pflegen von Freundschaften und dem unmittelbaren Erleben ihrer Umwelt erwerben Kinder auf dem Schulweg wichtige Fähigkeiten. Sie gewinnen an motorischer Selbständigkeit und Beweglichkeit, lernen Situationen richtig einschätzen und bekommen Vertrauen in die eigene Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit. Studien belegen, dass Kinder, die ihre Schule selbst erreichen, ein besseres räumliches Wahrnehmungsvermögen aufweisen.
Die Kehrseite: Im Schweizer Strassenverkehr werden täglich mehr als fünf Kinder verletzt, ein Viertel davon auf dem Schulweg. Deshalb ist Verkehrserziehung sehr wichtig. Kinder müssen über die Gefahren im Strassenverkehr aufgeklärt und dazu angehalten werden, richtiges Verhalten einzuüben. Das beginnt im Elternhaus und setzt sich in der Schule mit der Verkehrsinstruktion fort.
Mit der Schulwegsicherung kann man sich mit der konkreten Situation vor Ort auseinandersetzen:

• Suchen Sie gemeinsam die günstigsten Stellen zum Überqueren der Strassen aus. Eine Ampel oder wenigstens ein Zebrastreifen ist immer einen kleinen Umweg wert. Wo es das nicht gibt, suchen Sie eine Stelle, wo die Strasse nach beiden Seiten gut zu überblicken ist. Benutzen Sie selbst auch immer diesen Überweg, wenn Sie gemeinsam gehen.

• Sagen und üben Sie immer wieder, dass man nur über die Strasse gehen darf, wenn man nach beiden Seiten gut sieht und auch gesehen werden kann. Also: Niemals hinter einem geparkten Auto auf die Strasse laufen!

• Regen Sie das Kind an, herannahende Autos und ihre Fahrer oder Fahrerinnen genau zu beobachten: An welcher Seite blinkt das Auto – wohin wird es also abbiegen? Hat die Frau/der Mann im Auto gesehen, dass wir über den Zebrastreifen gehen wollen? Stehen die Räder des Autos still?

• Schulanfängern fällt es noch schwer einzuschätzen, wie lange ein Auto braucht, bis es auf ihrer Höhe ist. Sie warten und warten, bloss weil sie ganz weit hinten ein Auto erspäht haben. Und kommen nie über die Strasse. Oder sie rennen ganz plötzlich los, weil sie meinen, zu spät zu kommen. Suchen sie mit Ihrem Kind zusammen einen Baum, eine Laterne oder ein Geschäft in ausreichendem Abstand zu seinem Übergang aus und bauen sie in Gedanken dort eine Schranke auf – solange das Auto noch dahinter ist, kann man rübergehen.

• Für ein Kind ist es sicherer, wenn es gemeinsam mit anderen über die Strasse geht. Eine Gruppe wird besser gesehen als ein Einzelner. Aber aufpassen muss es immer selbst.

• Wird das Kind auch an all das denken? Lassen Sie sich eine Zeit lang vom Kind „führen“. Passt es gut auf? Lässt es sich leicht verunsichern oder ablenken? Sicher ist es erst, wenn es selbst im eifrigen Gespräch automatisch das Richtige tut: stehen bleiben, gucken, abwarten, losgehen.

Das Auto ist keine Alternative
Mittlerweile wird jedes zehnte Kind mit dem Auto zur Schule gefahren, Tendenz steigend. Dem Kind darf der Freiraum des Schulwegs nicht genommen werden. Das Kind lernt, sich im Verkehr richtig zu verhalten, erfährt gemeinsame Erlebnisse, erhält zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten und verbessert damit seine Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.