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Elternnewsletter Nr. 15

Dielsdorf, 25. Juni 2021

 

 

Elternnewsletter Nr. 15

 

 

Liebe Eltern
Liebe Erziehungsberechtigte

 

Allgemein

Es freut uns, dass unsere Schülerinnen und Schülern zum Ende dieses Schuljahres doch noch in den Genuss von Schulreisen, Exkursionen und weiteren besonderen Anlässen kommen dürfen. Ein Höhepunkt und definitiver Abschluss der Projektwoche Tausendssassa wird das Konzert von Ssassa am 2. Juli für die Kinder der Unter- und Mittelstufe sein.

 

Corona

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht ganz klar, ob es zu weiteren Lockerungen kommen wird. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Insbesondere hoffen wir, Sie an den Besuchsmorgen wieder in den Kindergärten und Schulhäusern willkommen heissen zu dürfen.

 

Schulsozialarbeit

Unsere Schulsozialarbeiterin, Tanja Meili, blickt Mutterfreuden entgegen. Ab 1. September wird sie durch Maja Hirt vertreten. Nach dem Mutterschaftsurlaub werden Frau Meili und Frau Hirt die Stelle gemeinsam innehaben.

 

„Schulpräsi- und Schulleiter-Treff“

Wir möchten Sie wieder einmal auf den monatlich stattfindenden „Schulpräsi- und Schulleiter-Treff“ hinweisen. Das nächste Mal haben Sie am 28. Juni von 18:00 bis 19:00 im Besprechungszimmer der Schulanlage Gumpenwiesen die Gelegenheit, Ihre Anliegen zu deponieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

 

 

 

Agenda

Mo. 28.06.21

Schulpräsi-/Schulleitertreff

18-19 Uhr im SH Gumpenwiesen

Fr. 02.07.21

Konzert der Ssassa Band

für die 1. bis 6. Klasse

Do. 15.07.21

Zeugnisabgabe

 

Fr. 16.07.21

Schuljahresschluss

 

Mo. 23.08.21

Schulstart nach den Sommerferien

 

 

 

Wir wünschen gemütliche Sommertage und weiterhin gute Gesundheit!

 

Freundliche Grüsse

 

PRIMARSCHULE DIELSDORF

 

Damaris Inderkum Monika Fäh Michael Jud

 

 

Persönliche Gedanken zum Berufsbild einer Lehrperson

An der letzten Elternratssitzung wurde ich auf die Fluktuation der Lehrpersonen in Dielsdorf angesprochen. Da sich diese bei uns eindeutig im durchschnittlichen kantonalen Rahmen bewegt, stellt sich unmittelbar eine ganz andere, viel komplexere Frage: Wie sieht das Berufsbild einer Lehrperson heutzutage aus? Weshalb wechseln insbesondere jüngere LehrerInnen bereits nach kurzer Zeit die Stelle oder den Beruf?

Kinder zu unterrichten und ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten, ist für viele ein Traumberuf. Der Berufseinstieg erfolgt mit grossem Idealismus und Engagement. Die Realität sieht dann oftmals anders aus, geht es in der heutigen Zeit doch bei weitem nicht mehr nur um Stoffvermittlung. Die aktuellen Klassen sind enorm heterogen, sei dies bezüglich Lernstand, Lernbereitschaft, Umfeld oder bezüglich der unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder. Sich abzugrenzen und mit der Tatsache umzugehen, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler das Optimum erreichen können, ist eine grosse Herausforderung. Auch die enormen Erwartungen der Eltern an die Schule im Allgemeinen und an die Lehrperson im Speziellen sind nicht immer erfüllbar.

Nebst der vielseitigen Arbeit im Klassenzimmer wird die heutige Lehrperson konfrontiert mit Problemen, auf die sie meiner persönlichen Meinung nach in der Ausbildung zu wenig oder überhaupt nicht vorbereitet wurde. Unter anderem werden immer mehr familiäre und ausserschulische Probleme und Konflikte in die Schule getragen. Trotz Unterstützung durch Fachstellen erfordern diese zusätzlichen Belastungen immense persönliche Ressourcen und Energie. Viele junge Lehrpersonen stossen dadurch an ihre Grenzen.

Kommt noch die statistische Tatsache hinzu: War es früher für viele üblich, einen einmal erlernten Beruf bis zur Pensionierung auszuüben, zeigt sich seit längerer Zeit ein ganz anderes, umgekehrtes Bild: Für viele Jugendliche ist es selbstverständlich, Zweit- oder sogar Drittausbildungen zu machen. Dies ist eindeutig kein schulisches sondern ein gesellschaftliches Problem, mit dem wir leben müssen.

Wir können uns ausserordentlich glücklich schätzen, in Dielsdorf über ein LehrerInnenteam zu verfügen, das sich mit grossem Einsatz und viel Herzblut den riesigen Anforderungen stellt. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und für die wohlwollende Zusammenarbeit.

 

Monika Fäh

 


Datum der Neuigkeit 25. Juni 2021
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